Jonet-Tag in Hamburg – erste Eindrücke

12 11 2005

Endert, Röttgers, Möller, Wanhoff, Haeussler und Sixtus reden gerade vorne – im Publikum sitzen Herr Svensson, Herr Lumma, Herr Hebig, schon erstaunlich, wen man hier alles kennt. Erster Eindruck von der Eröffnungsrede: Omnipräsente Weblogs. Themen wie Flickr (Bilder von der Tagung hier). Wikis, Technorati – soviel technische Schnickschnack-Themen auf ‘nem Journalisten-Kongress. Erstaunlich.

Spiegel Online-Chefredakteur Blumencron bezeichnet sein Medium als ein großes Weblog, ein Podiumsdiskussionsteilnehmer fasst bissig zusammen: “Spiegel Online ist eigentlich auch Punk.” Nein, dann doch wohl eher Pink Floyd …. auffälligerweise blitzt es häufiger bei Johnny als bei den übrigen Rednern, nett ist generell die Grundsatzdebatte zwischen Spiegel und Spreeblick. Insgesamt herrscht hier eine schöne Streitkultur, ähnlich frisch habe ich es eigentlich nur beim Chaos Computer Congress erlebt. Weiterhin interessante Anekdoten aus dem Hause Stern und versuchten Werbeboykotts seitens Asbach Uralt gehört, sowie generell das Thema Einflussnahme von Werbung auf redaktionelle Berichterstattung. Burkhard Schröder blökt wieder – wie immer – bissige Zwischenbemerkungen aus den hinteren Reihen. Der neue Trend in der Medienwelt: Renaissance der Meinung.

UPDATE: Was ich vergessen hatte, ist der Vergleich der klassischen Medien mit einem Flugzeugträger – den und generell noch einige lesenswerte Notizen bei bei Herrn Svensson.
Und hier wird es auch noch weitergehen…