Dju Dju Banane – der erste Kandidat

30 12 2006

DSC_3450.JPG
Dju Dju kommt im unauffällig-gelbem Outfit daher, der Schattenriss einer farbigen, schwarzen, afro-amerikanischen Jungfrau ziert das Label. Wir hätten gern noch Dju Dju in Geschmacksrichtung Passionsfrucht getestet, leider ist die Geschmacksrichtung in Hamburg und Berlin gleichermaßen ausverkauft. Eine Flasche Dju Dju kostet im Handel zwischen 2,20 Euro und 2,50 Euro. Es ist schwierig, den Geschmack von Dju Dju treffend zu umschreiben, eines dieser Getränke, die man – ähnlich wie Mate – einfach einmal selbst probieren muss. Letzten Endes ist es aber dann genau das, was auf dem Etikett steht: Bier mit Bananengeschmack – und zwar ziemlich lecker. Das Getränk darf nicht zu kalt sein, mit steigender Trink-Temperatur ist das Pils bekömmlicher, am besten schmeckt es leicht unter Raumtemperatur. Angenehm im Langzeittest: Dju Dju kann man stehen lassen, auch nach einer halben Stunde prickelt das Getränk noch und schmeckt nicht abgestanden. Das Bier schmeckt immer noch nach Bier, hat leicht sättigende Wirkung. Interessanterweise ist der Geschmack von Dju Dju nicht immer der gleiche: Kai hatte eine Flasche, die einen völlig anderen Geschmack hatte als die anderen Flaschen aus der Testreihe – besteht hier evtl. noch ein Qualitätsmanagement-Problem?

Die Kategorien, in denen wir die Kandidaten testen (inkl. Wertung für Dju Dju, wird ggf. später noch einmal korrigiert):

Optik der Flasche

S. o. – ansprechend-neutral.

Geschmack

Fantastisch – mit der obigen Einschränkung.

Langzeit-Geschmack (über halbe Stunde)

Auch dann: sehr bekömmlich.

Duft

Umschmeichelt die Nase.

Alkoholgehalt

4.5 % – nach drei Dju Dju ist der Fröhlichkeitsfaktor bereits hoch.
Größe der Flasche

Handelsüblich: 0,33 Liter

Preis

2,20 – 2,50 Euro

Brauort

Belgien

Inhaltsstoffe

Neben den üblichen Verdächtigen: Bananensaft, Bananenaroma

Sonstiges

Die Marketing-Geschichte mit der Jungfrau ist doof. Ebenso der Standard-Slogan „The taste of magic“, viel besser wäre: „Entschuldigung, es heißt Dju Dju“.

Bilder vom gesamten Produkttest gibt es übrigens hier und hier.

Dju Dju – Der Test von Kai
Dju Dju – Der Test von Tobbe