Es ist alles Eitel – Memento Mori

12 03 2006

Model auf der Night
memento mori -  wikipedia.de

Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.
Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;
Wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein,
Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden;

Was itzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden;
Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch und Bein;
Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.
Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.

Der hohen Taten Ruhm muß wie ein Traum vergehn.
Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch, bestehn?
Ach, was ist alles dies, was wir für köstlich achten,

Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind,
Als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfind’t!
Noch will, was ewig ist, kein einzig Mensch betrachten.

Quelle (Sorry für’s Abgehoben sein…)

Ich hatte gestern ja schon etwas geschrieben zu Herrn Ammer, und heute bin ich auf sein Forum gestoßen – erschreckend, mit wie viel Oberflächlichkeit sich Menschen gern umgeben. Menschen in Eyes-Wide-Shut-Outfits, Pat-Bateman-Verschnitte, außerdem Wesen, die vermutlich nicht wissen, dass sie Swinger-Club-Parolen als Signatur in Beiträgen verwenden… und Herr Ammer mittendrin. Vor dem Lesen bitte Hirn auf Sparflamme schalten. Und wer bis zum Ende durchhält, bekommt ein Fleiß-Sternchen. Herr Gerhard fand es übrigens ein wenig besser als ich und hat sich sogar ein wenig mehr Mühe mit den Bildern gegeben.