Flickr-Denglisch und Klee

5 07 2007

Das elfte Gebot: Do not translate! Hätten die bei Flickr besser auch befolgt. In der Länderübersicht beim Verlängern des Pro-Accounts ist „Deutschland“ logischerweise hinter „Gambia“ zu finden, Bindestriche im Formular führen zu Bestellvorgangsabbrüchen (z. B. bei Doppelnamen), ebenso ein „ö“ – die wollen mein Geld glaub ich gar nicht. Mit Tricks und Namensanpassungen hat es dann nach acht Versuchen doch noch geklappt:

Jawoll! Und fertig!

FlickrHQ hat Ihre Bestellung für $24,95 bekommen, ABER die Transkation ist noch nicht vollständig verarbeitet. Wir wissen momentan nicht genau, wann die Bezahlung bei uns eintrifft, daher werden wir Ihnen ein Mail senden, wenn es soweit ist..

Einen Pro Account für 1 Jahr für qnibert00 Das Ablaufdatum für den Pro Account wird berechnet, wenn die Zahlung bearbeitet wurde.

Aha, habe ich also gerade 24,95 USD bestellt… mal gucken, wann die bei mir ankommen.

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Und das ist die Sängerin von Klee, Band hat mich eben so richtig überzeugt. Wenn doch alle Frauen so sympathisch lügen könnten wie Suzie.
Die Blumen haben mich übrigens fasziniert:
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PS: Bei Flickr muss ein besoffener Deutscher übersetzen:

Jawoll! XYZ hat Sie auch als Kontakt gekennzeichnet.

Jawoll!




Bild-Bild-Manipulation

30 01 2007

Ich hatte nie Zweifel daran, dass ich oder meine Werke es irgendwann mal zu Weltruhm bringen. Dass allerdings die Bildzeitung dazu den Grundstock legt, noch dazu mit Roger-Whittaker-Telepromter-Bildern, hätte ich eher nicht gedacht.

DSC_4697.JPG

Im Artikel heißt es:

Schlagerstar Roger Whittaker (70) hat da – trotz 18 Alben in deutscher Sprache – so seine Probleme, wie der Teleprompter-Schnappschuss von seinem Konzert am Freitagabend im CCH beweist.

Das obige Bild ist mit den Fotocredits korrekt mir (bzw. der Bildagentur, für die ich gearbeitet habe) zugeordnet, allerdings haben die Kollegen der Bild ein wenig an dem Foto herumgepixelt und es auf das Display einer Handtaschen-Knipse gelegt.

Tatsächlich hat das Bild auf dem Monitor der Kamera eher so ausgesehen:
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Man beachte – trotz der dicken Brennweite ist da immer noch ordentlich was wegzuschneiden…

Und die Objektiv-Abmessungen der Knipse entsprechen vermutlich auch nicht ganz denen einer „echten“ Kamera.

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Aber so bleibt der Schein gewahrt, das wirklich jeder solche Bilder als „Schnapp-Schuss des Tages“ knipsen kann.

Übrigens – auch andere Promis benutzen Teleprompter